Guatemala – zwischen Maya-Kultur und Vulkanen

Vue sur le lac Atitlàn, Guatemala - Wikipedia - Colocho (talk | contribs)

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Auf den Spuren der Mayas wandeln, das ist in vielen Ländern Lateinamerikas möglich, aber besonders viele Zeugnisse der uralten indianischen Kultur lassen sich in Guatemala finden. Das Land liegt zwischen Mexiko und El Salvador und ist für Reisende nicht nur aufgrund kulturellen und historischen Vielfalt sondern auch wegen seiner beeindruckenden Natur interessant.

Einer der wichtigsten Mayastätten ist Tikal. Die antike Stadt liegt im Norden Guatemalas, im Regenwald, und steht seit 1979 in der Welterbeliste der UNESCO. Besonders beeindruckend sind die Stufentempel und der Fakt, dass die Stadt noch immer vom Regenwald umgeben ist. Der Aufstieg auf die zahlreichen Tempel wird folglich mit einem atemberaubenden Blick über die Baumkronen. In Tikal befinden sich mit 40 und 47 Metern zwei der höchsten Stufentempel Mittelamerikas. Eine weitere Mayastätte befindet sich am Rande der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Der Name der Ruine, Kaminaljuyú, bedeutet „Hügel des Todes“ und beherbergt über 100 Plattformen und Gräber.

Auch die Flora und Fauna ist ein Grund Guatemala zu bereisen. Im nördlichen Teil des Landes erstreckt sich tropischer Regenwald, an der Küste findet sich auch Feucht und Trockenwald. Diese landschaftliche Diversität begünstigt auch eine reiche Artenvielfalt. Affen, Tapire, Ozelots und Jaguare sind nur einige Beispiele für Guatemalas Fauna. Außerdem ein Highlight ist der aktivste Vulkan der Welt, der Pacaya. Der Vulkan liegt südlich der Hauptstadt und kann in Begleitung eines Tourguides auch bestiegen werden. Eine weitere Attraktion für Naturfans ist der Lago de Atitlán, ein vulkanischer See im Departamento Sololá. Neben Kajakfahren und Tauchen kann man am Atitlán-See auch Tiere, zum Beispiel Vögel, beobachten. Um den See herum gibt es außerdem zahlreiche malerische Dörfer.

Die beste Reisezeit für Guatemala ist von November bis Mai, da es die Trockenphase ist. In den Höhen bis zu 1.800 Metern ist die Temperatur ganzjährig mild bis 28 Grad, in höheren Lagen kann es allerdings kalt werden, deshalb sollten Reisende nicht auf wintertaugliche Kleidung verzichten.

Wer Guatemala und seine einzigartige Natur nicht nur kennenlernen, sondern auch unterstützen möchte, kann dies mit Freiwilligenarbeit in einem Tier- oder Naturschutzprojekt tun.

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